Kürzlich konnte Keinberger mit Zustimmung der Gemeindevertretung mit dem Ehepaar Rosemarie und Johannes Goos einen Kaufvertrag für Teile des Wesebyer Schleiufers für die Gemeinde unterzeichnen. „Wir wollen den Badestrand als öffentliche Fläche für die Gemeinde sichern“, begründete Keinberger den Kaufvertrag. Solange Johannes Goos die Fläche besitze, habe er keine Bedenken, meinte Keinberger, aber man wisse ja nie, wie es in hoffentlich erst sehr vielen Jahren sei. Das Interesse an der rund 3544 Quadratmeter großen Fläche und eines etwa 118 Quadratmeter großen Wegstückes oberhalb des Bootsliegeplatzes (schon im Eigentum der Gemeinde) sei da. Die Lage an der Schlei sei einfach zu begehrt, so der Bürgermeister. Dadurch, dass die Gemeinde nun die unbewachte Badestelle besitze, könne man den Bürgern und Gästen jederzeit ungehinderten Zugang zur Schlei bieten.

Bis vor etwa 15 Jahren hatte Goos die Fläche als Weide für seine Kühe genutzt. Später wurde der jetzt veräußerte Uferstreifen mit einem Zaun zur dahinter liegenden Weide am Westufer des Wesebyer Sees abgetrennt und verpachte. Er fühle sich mit dem Verkauf sehr wohl, sagte Goos. Der Erwerb fügt sich ein in den Kauf von weiteren Flurstücken, die eine zusammenhängende Wegverbindung entlang der Schlei ab dem Holmer Strand ermöglichen. Weitere Käufe seien in Verhandlung, sagte der Bürgermeister.

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1075 | 380 Wolfgang Dreesen
Letzte Aktualisierung: 28.06.2016

Quellenangabe und Copyright:
29.06.2016 | Dirk Steinmetz | Eckernförder Zeitung, shz.de
http://epaper.shz.de/shz/2016/06/28/ez/11/art-0114.html