Wie ein besorgter Anwohner gegenüber unserer Zeitung berichtete, seien seit fast vier Wochen insgesamt sechs Katzen mit Vergiftungserscheinungen aufgefunden worden. „Unsere Katze konnten wir noch rechtzeitig entdecken und zum Tierarzt bringen, sie kam durch“, so der Bohnerter. Vor vier Wochen fand die Nachbarschaft das erste tote Tier und in den letzten 48 Stunden drei Tiere. Vier der sechs Katzen verstarben. Der Bohnerter hat nun Anzeige bei der Polizei in Rieseby gegen Unbekannt eingereicht.

Der Karbyer Tierarzt Willi Brüning bestätigte auf Nachfrage unserer Zeitung, dass er zwei Katzen mit Vergiftungssymptomen behandelte, beide überlebten. Seiner Aussage nach, ohne dass er eine Blutuntersuchung veranlasste, hatten die Tiere Symptome einer Vergiftung möglicherweise mit Phosphor-Säure-Esther (Schneckenkorn). Ob das die Ursache war, kann er nicht sagen. Auch kann er keine Aussage machen, ob die Tiere bewusst oder zufällig entsprechende Mittel in den Gärten aufnahmen.

Die Anwohner in der Kaiserstraße hoffen nun, dass die Nachbarn verstärkt nach ihren Tieren schauen und ob entsprechendes Gift für die Tiere erreichbar ist.

Hinweise an die Polizeistation Rieseby unter Tel. 04355/510. dis

477 | 210 Wolfgang Dreesen
Letzte Aktualisierung: 14.05.2019

Quellenangabe und Copyright:
15.05.2019 | Dirk Steinmetz | Eckernförder Zeitung, shz.de
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